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Der Mythos AFA-Alge

Die AFA-Alge (Aphanizomenon-Flos-Aquae-Alge) wird den S├╝├čwasseralgen zugeordnet. Allerdings handelt es sich keineswegs um eine Alge, sondern um ein Cyanobakterium. Sie w├Ąchst wild in Gebirgsseen und wird nicht gez├╝chtet. Dort wird sie aufgewischt, gewaschen, gefiltert und anschlie├čend entweder spr├╝h- oder gefriergetrocknet. Die in Deutschland vertriebenen Pr├Ąparate stammen aus dem Klamath Lake in den USA. Die AFA-Alge wird seit Jahren in Nordamerika zur Nahrungserg├Ąnzung eingenommen. Auch in Deutschland verwenden zunehmend mehr Menschen die Wasserpflanze. Die Alge,als Pulver und Pillen vertrieben, soll mehr Lebensfreude und Energie bewirken. Auch eine Schutzwirkung vor Erkrankungen wie Krebs, Osteoporose und Alzheimer wird ihr zugeschrieben. Ebenso wirksam soll sie bei ├ťbergewicht, Allergien, Schwermetallbelastungen und Hormonst├Ârungen sein.

Allerdings sind diese Wirkungsweisen stark umstritten und wissenschaftliche unabh├Ąngige Studien sind kaum vorhanden. Lediglich Erfahrungsberichte von Bef├╝rwortern dienen zur Untermauerung. Das getrocknete Pr├Ąparat besteht zu etwa 70 Prozent aus Eiwei├č, circa 12-20 Prozent Kohlenhydraten und einem Fettanteil von 2-6 Prozent. Weiterhin sind Vitamine, Mineralstoffe und zweitrangige Pflanzenstoffe. Die Bef├╝rworter der Alge betonen insbesondere den hohen Vitamin-, Mineralstoff,- Fetts├Ąuren-, Aminos├Ąuren- und Chlorophyllanteil. Die N├Ąhrstoffaufnahme ist allerdings sehr gering, da empfohlen wird, maximal 1,5 Gramm pro Tag von den Bakterien aufzunehmen. Viele Lebensmittel haben prozentual jedoch weit aus mehr dieser Inhaltsstoffe. Auch hinsichtlich des Gehaltes und der Verwertung des enthaltenen Vitamin B12 streiten sich die Geister. Das enthaltene Vitamin B12 liegt in den Algen in einer Form vor, in der es f├╝r den Menschen nicht genutzt werden kann. Die Behauptung, die Alge w├╝rde bei Kindern mit ADHS gute Wirkungen erzielen kann leider wissenschaftlich nicht gest├╝tzt werden.

Der Ruf der AFA-Algen ist angekratzt, da einige Cyanobakterien giftige Microcystine enthalten k├Ânnen. Diese bewirken Erbrechen, ├ťbelkeit, Apathie und Durchfall. Bei sehr hoher Dosierung k├Ânnen auch Leber- und Nervensch├Ąden auftreten. Allerdings liegen die Microsystinwerte in den in Deutschland vertriebenen Produkten weit unter dem gesetzten Grenzwert.

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