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Alles Fair: Nachhaltigkeit in der Modewelt

Nachhaltigkeit ist ein Begriff, der in die Modewelt erst relativ spĂ€t Einzug gehalten hat. Die Modebranche war lange genug beherrscht von den Begehrlichkeiten nach immer neuen, wechselnden Trends und immer billigeren Preisen. Nachrichten ĂŒber giftige Farbstoffe in der Kleidung, Kinderarbeit und miserable, ausbeuterische Arbeitsbedingungen der Produzenten und Textilarbeiter in der Dritten Welt haben das Bild der glitzernden Fassade der Modeindustrie in den letzten Jahrzehnten zunehmend getrĂŒbt und erschĂŒttert und die Menschen wach gerĂŒttelt.

Eine stĂ€ndig wachsende Zahl von Designern, Modeketten und EinzelhĂ€ndlern hat begonnen, um zu denken und statt aufs schnelle GeschĂ€ft lieber auf nachhaltige, ressourcenschonende Materialien, Recycling und menschenwĂŒrdige Arbeitsbedingungen im Erzeugerland zu setzen.

Fair Trade (deutsch: fairer Handel) ist ein Begriff, der in den sechziger und dann vermehrt in den neunziger Jahren zuerst im Zusammenhang mit landwirtschaftlichen und handwerklichen Produkten aus der Dritten Welt aufkam, inzwischen aber auch auf immer mehr Branchen wie eben auch auf die Modewelt Anwendung findet. Fair Trade Kleidung bzw. Faire Mode steht fĂŒr Mode, die aus einem kontrollierten Handel stammt, der die Existenz der Produzenten sichert und eine ökologisch und sozial vertrĂ€gliche Produktions- und Lieferkette garantiert. Tipp: Hier findet Ihr ein großes Deutschland-Verzeichnis nachhaltiger Mode!, gerade auch was Labels und LĂ€den bzw. Shops angeht. Ethische GrundsĂ€tze wie umweltfreundliche Herstellung und Nachhaltigkeit sind die Grundgedanken, die dahinter stecken.

Rohstoffe bis Endprodukt werden unter menschenwĂŒrdigen “fairen” Bedingungen verarbeitet und so entlohnt, dass die Konditionen den Erzeugern das langfristige Überleben sichern. Fair-Trade-Organisationen legen Mindestpreise fest. Diese sichern den Erzeugern ein bestĂ€ndiges und faires Einkommen, welches nicht von schwankenden Weltmarktpreisen abhĂ€ngig ist. Fair Trade Kleidung wird aus kontrolliert biologisch angebauten Rohstoffen angefertigt und mit gesundheitlich unbedenklichen Farbstoffen gefĂ€rbt. Beim Anbau der hierfĂŒr verwendeten Baumwolle kommen keine Pestizide zum Einsatz, und es wird auf ökologisch-vertretbare BewĂ€sserung der Plantagen geachtet.

Mittlerweile gibt es schon eine ganze Reihe von Kleider-Marken und Labels, die Fair Trade Kleidung bzw. Faire Mode auf den Markt bringen. Selbst auf den Laufstegen mancher Fashionweeks zeigen sich High End Labels bzw. Top Designer die nachhaltige Fashion designen. Wie etwa Aleks Kurkowski auf der Berlin Fashion Week 2014. Faire Mode ist vielseitig, bequem, modisch und, vor allem, unbedenklich, Man kann sie, im Gegensatz zu vielen Discounter-Angeboten, mit reinem Gewissen tragen.

Bild: © Stauke – Fotolia.com
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