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Beim Floating kann man sich ein einem schwerelosen Zustand vollkommen entspannen. Dazu taucht man in einem riesigen Tank, der aussieht wie ein gigantisches Ei. Dadurch, dass man sich im Dunkeln treiben lässt und sein Gewicht nicht mehr spürt, wird der Körper und auch die Seele in einen Zustand der vollkommenen Glückseligkeit versetzt. Wissenschaftler, die sich mit dem Thema Entspannung beschäftigen, sind sich sogar sicher, dass das Floating besser wirkt als Autogenes Training oder Meditation.

Die relativ neu entwickelte Entspannungs-Methode gehört zu den beliebtesten Wellness-Trends und hat viele begeisterte Anhänger. Das Wasser, mit dem der Tank gefüllt ist, ist hochprozentig mit Salz versetzt, was die natürliche Auftriebskraft des Wassers noch verstärkt. Wenn man gestresst und abgespannt ist, gibt es wohl nichts besseres, als sich mit einer Floating-Anwendung zu verwöhnen.

Der Ablauf des Floating ist eigentlich ganz simpel: Man steigt in den Tank, schließt die Türen und legt sich dann ganz locker auf den Rücken. Oftmals wird zusätzlich noch Meditations-Musik aufgelegt, was den positiven Effekt der Anwendung noch verstärkt. Im Tank wird ständig neuer Sauerstoff zugeführt, sodass auch die Lungen sich so richtig regenerieren können.

Wer sich lieber nicht in völliger Finsternis treiben lassen möchte, kann auch eine sanfte Beleuchtung auswählen, was den Wellness-Effekt des Floating in keinster Weise mindert. Das Treiben im Tank ist ein Erlebnis, das nicht nur eingefleischte Esoterikfans und Wellness-Anhänger begeistert. Man kann zu sich finden und sein inneres “Ich” entdecken, eine Chance, die sich sonst im Alltag für die meisten Menschen nicht bietet.

Man braucht auch keine Angst zu haben, dass in dem Tank zu wenig Platz ist, denn er ist mit 2,5 Meter Länge, 1,5 Meter Breite und Höhe wirklich ausreichend groß. Das Salzwasser wird 30 bis 40 Zentimeter hoch eingefüllt, das reicht bei der hohen Konzentration, um den menschlichen Körper zu tragen.

Die klassische Dampfsauna beziehungsweise das klassische Dampfbad wurde im Orient entwickelt. Diese Variante einer Saune findet jedoch mittlerweile auch in Europa großen Anklang und hat ist im Wellnessprogramm fest etabliert. Durch den Wasserdampf erreicht man in dieser Saune eine Temperatur von circa 40 bis 60 Grad Celsius. Bei einem richtigen Dampfbad wird eine Luftfeuchtigkeit von 100 Prozent erreicht, sodass sichtbarer Nebel entsteht.

Besuche in der Dampfsauna sind ein angenehmer und auch effektiver Weg, um das Immunsystem präventiv zu stärken, außerdem stabilisieren sie den Stoffwechsel und regen ihn an. Der Organismus wird wie nebenbei entschlackt und von Giftstoffen befreit und die Seele hat die Gelegenheit, sich einmal einfach nur treiben zu lassen und von Alltag Abstand nehmen. Dadurch, dass man den Nebel inhaliert, werden die Atemwege befreit und gereinigt und die Schleimhäute befeuchtet.

Die Dampfsauna gibt es außerdem in mehreren Varianten, die Römer benutzten das Caldarium, die Türken das Hamam, die Russen ihre Banja und es gibt auch ein irisches Dampfbad, ein Softdampfbad und eine Tylarium, die Kombination aus normaler Sauna und Dampfbad. Vor allem für Menschen, die noch keine Erfahrungen mit Saunas gesammelt haben, eignet sich das Dampfbad als Eingewöhnung recht gut. Eventuell kann mit ätherischen Ölen für mehr Abwechslung und eine berauschende Erfahrung sorgen.

Anders als man vielleicht vermutet, ist das feuchte und heiße Dampfbad kein Schwitzbad, denn die Feuchtigkeit am Körper ist kein Schweiß, sondern nur der Dampf, der an der Haut kondensiert. Die Feuchtigkeit in Kombination mit der Wärme entspannt die Muskeln und macht sie elastisch. Um eine optimale Wirkung zu erzielen, sollte man sich zwischen 10 und 15 Minuten in der Dampfsauna aufhalten.

Auch für wetterfühlige Menschen eignet sich das Dampfbad recht gut. Um die Ausschüttung von Endorphinen bzw. Glückshormonen zu fördern, kann man nach der Sauna noch in kaltes Wasser springen oder sich kalt abduschen. Danach fühlt man sich rundum wohl und erholt.

Eine Dampfgrotte ist eine faszinierende Welt des Wellness mit ihren warmen Steinen und Wasserkaskaden, die den Besucher unweigerlich in Bann zieht. Die Geschichte der Dampfgrotte reicht bis ins Altertum zurück, wo sie in den meisten Badehäusern ein beliebtes Bestandteil war. Die alten Römer schworen bei der Körperpflege auf die Dampfgrotte, aber auch in nördlichen Ländern war und ist sie weit verbreitet.

Im Gegensatz zur herkömmlichen Saunagang kommt man bei einem Besuch in der Grotte nicht so stark ins Schwitzen, der Kreislauf wird also ganz schonend angeregt und in Schwung gebracht. Auf diesem Wege kann der Körper Giftstoffe ausscheiden, die Atemwege werden befreit. Das Immunsystem wird gestärkt und kann den effektiv fremde Bakterien und andere Krankheitserreger abtöten, und regelmäßige Besuche in der Dampfgrotte können sogar chronische Schmerzen lindern.

Die entspannende Wirkung der Grotte bringt den Organismus dazu, Stresschemie abzubauen, angespannte Muskelpartien werden gelockert und auch seelische Spannungen kann man wunderbar abbauen. Auch die Haut profitiert von der Dampfgrotte, da sie durch die Dämpfe weich und geschmeidig wird. Der Teint wird besser durchblutet und wirkt einfach jünger und frischer.

Mittlerweile hat sich eine regelrecht Kultur der Dampfdusche entwickelt, bei der soziale Kontakte gepflegt werden können. Viele Dampfgrotten sind in kleinere Nischen unterteilt und die bequemen Sitzgelegenheiten laden zum Verweilen ein. Eine solche Grotte ist ein wunderbarer Ort, um mit Freunden und Bekannten einfach einmal gründlich und lange zu reden und sich zu unterhalten.

Um mehr Sinne anzusprechen, kann man auch visuelle Reize wie eingebaute Farbwechsler verwenden, die dann durch ihre bunten Lichtspiele ein besonderes Flair in der Dampfgrotte schaffen. Auch Duftnebel mit ätherischen Ölen verstärkt den entspannenden Effekt der Grotte. Nachdem man die Dampfgrotte dann verlassen hat, fühlt man sich wie ein neuer Mensch, entspannt und bereit, dem Alltag entgegenzutreten.

Das Brechelbad kommt aus dem Alpenland, es ist im eigentlichen Sinn eine historische Trockensauna. Der Name Brechelbad kommt vom Flachs- und Hanfbrechen. Dem Aufguss werden meistens diverse Kräuter und ätherische Öle beigemengt, was die  tiefe Atmung anregt. Die Temperatur in einem Brechelbad liegt in den meisten Fällen so um die sechzig Grad Celsius.

Im 18. Jahrhundert entdeckte man die heilende und wohltuende Wirkung des Saunabads, in dieser Zeit hatten beinahe alle großen Gehöfte in den Alpen ein Brechelbad, das von den Bewohnern regelmäßig benutzt wurde. In dem Bad sitzt man im Allgemeinen auf Stühlen aus Holz, die dann von unten erwärmt werden. Durch die intensive Wärme setzen dann die Öle und Kräuter ihren betäubenden und hypnotisierenden Duft frei, der dann inhaliert wird. Das Brechelbad verführt die Benutzer, sich einfach zu entspannen und zu regenerieren.

Die gutbäuerliche Fußbodenheizung wird im Winter mit Tannenzweigen bedeckt, die einen Teppich bilden. Dieser Teppich regt die Reflexzonen an den Füßen an. Die duftenden Dampfstöße gleiten den Rücken entlang nach oben und massieren auf ihrem Weg quasi den Benutzer gleich mit. Ein Brechelbad ist somit die reine Entspannung, das es so viele Sinne gleichzeitig anspricht und beschäftigt. Ein großer Vorteil ergibt sich aus dem Brechelbad für Menschen, die Probleme mit ihrer Schleimhaut und den Atemwegen haben, da diese durch die Dämpfe befreit werden und sich erholen können.

Der besondere Clou dieser Saunavariante liegt, wie oben schon erwähnt, zum einen in der Konstellation und Würze der verschiedenen Zusätze, zum anderen jedoch auch in der raffinierten Konstruktion der Sauna. Die Dämpfe steigen nämlich zuerst zur Decke und stimulieren dabei den Körper, danach sinken sie sanft wieder ab und umschmeicheln ihn dann erneut auf entspannende Art und Weise, dies fühlt sich beinahe an wie eine zarte Berührung oder ein Streicheln mit den Händen. Die Unterschiede in der Temperatur zwischen den Dampfausstößen wirken zusätzlich relaxend. Das Brechelbad ist also sozusagen eine Luxussauna, die mittlerweile nicht nur von Landbewohnern benützt wird.

Die Brain-Light-Tiefenentspannung ist eine Form  des Wellness für das Gehirn. Die Hilfsmittel für die Therapie sind Kopfhörer und eine Visualisierungsbrille. Bei dieser Entspannungsmethode kann man die Seele einfach mal baumeln lassen und sich angenehmen Tagträumen hingeben.

Der Geist kann sich ganz leicht entspannen, wenn er gleichzeitig mit Lichtspielen und Klangwellen stimuliert wird. Durch das Ansprechen der beiden Sinne ist es dem Menschen möglich, seine innere Mitte zu finden und den Organismus zu harmonisieren. Man kann einfach einmal vom stressigen Alltag fliehen. Viele Hotels und Wellness-Einrichtungen, aber auch Heilpraktiker und diverse Ärzte bieten die Brain-Light-Tiefenentspannung an.

Mit der Therapie lernt man, sich innerlich zu entspannen, was vor allen für Menschen, die häufig negativem Stress ausgesetzt sind, eine Erleichterung sein kann. Die Entspannung geschieht auf körperlicher und geistiger Ebene zugleich, wodurch selbst tief sitzende Blockaden aufgelöst werden können. Der Körper kann dann selbstständig dafür sorgen, dass Stress abgebaut wird und dass seine ureigensten Selbstheilungskräfte aktiviert werden. Nach einer Brain-Light-Tiefenentspannung ist man wesentlich besser in der Lage zu lernen, und ich die Kreativität und Lebensenergie werden neu aufgetankt. Brain-Light kann auch eine große Unterstützung beim Entwöhnen des Rauchens, dem Sprachenlernen und bei größeren Konzentrationsschwächen sein. Eine Therapie ist wie Balsam für die Seele, sie hilft ihr bei der Regeneration.

Da das Unterbewusstsein durch die Töne und Lichtspiele angesprochen und beschäftigt wird, kann man nicht in abschweifende Gedanken und negative Grüblereien verfallen. Doch Brain-Light eignet sich nicht nur für extrem gestresste Menschen, sondern auch für alle, die ihre Fähigkeiten zur Entspannung verbessern wollen. Vorsichtig sein sollten allerdings Epileptiker, da die Lichtimpulse bei ihnen Anfälle auslösen könnten. Um dies zu vermeiden, verwendet man in einem solchen Fall am Besten nur die Tonsignale und verzichtet auf das Licht.

Der beste Beweis dafür, dass Plastikfolie nicht nur Lebensmittel frisch halten kann, ist ein Bodywrapping. Bei dieser Methode wird nämlich der menschliche Körper mit der Folie umwickelt.

Ein Bodywrapping hilft gegen eine Vielzahl von Beschwerden und fördert wichtige Vorgänge im Organismus, zum Beispiel gegen

  1. Förderung der Lymphzirkulation
  2. Anregung des Optimismus
  3. Entschlackung des Körpers
  4. Beseitigung oder Milderung von Cellulite

Untersuchungen haben gezeigt, dass die Orangenhaut nach der Behandlung der betroffenen Stellen mit einer Fango-, Algen- oder Schlammpackung deutlich gemildert sein kann.

Man kann die Wickel als Alternative zur normalen Behandlung auch mit Heilerde tränken, bevor man den Körper dann komplett mit der Folie bedeckt. Diese Folie bietet den Mineralien, Salzen und anderen Nährstoffen dann die Möglichkeit, über die Haut in den Körper einzudringen. Die eingedrungenen Stoffe helfen dann im Körper, Schlackestoffe und andere giftige Stoffe, die sich abgelagert haben, zu entfernen.

Eine weitere Methode des Bodywrappings ist es, eine beschichtete Folie zu verwenden. Hauptsächlich ätherisches Zimt-Öl wird hierbei verwendet, da dies über einen wunderbaren Duft verfügt, der eine entspannende Wirkung hat. Das Zimtaroma wird von vielen Menschen mit einem Gefühl von Geborgenheit und Zuhause assoziiert. Das Öl wirkt außerdem stark durchblutungsfördernd und verführerisch auf den Menschen.

Auch mit Algenextrakten kann man ein sehr gutes Ergebnis erzielen, da diese in die Haut eindringen und dort dann eine fantastische Wirkung entfalten können. Die wertvollen Algenextrakte werden in eine Creme eingearbeitet, die dann unter dem Verband um den Körper ihre reichhaltige Wirkung entfalten kann.

Durch einen Druckverband wird der Flüssigkeitsfluss im Körper angeregt und Schlacken werden dort noch schneller abtransportiert. Ein Bodywrapping wird auch oft unterstützend zu einer Diät angewandt, da es gemeinsam mit viel Sport und einer gesunden Ernährung bei der Gewichtsreduktion hilft.

Die Bioresonanz-Therapie BRT zählt zu den alternativen Heilmethoden, sie ist ein energetisches Verfahren zur Behandlung von Beschwerden. Der Arzt Franz Morell und der Elektroingenieur Erisch Rasche entwickelten die BRT in ihren Grundzügen im Jahr 1977. Die beiden nahmen aufgrund von Forschungen und Beobachtungen davon aus, dass jeder Mensch ein individuelles Spektrum an Schwingungen hat, eine sogenannte Aura, die man messen und erfassen kann.

In der menschlichen Aura gibt es harmonische und disharmonische Teile, die man mit Hilfe elektromagnetischer Signale beleuchten kann. Die Bioresonanz-Therapie baut auf der These auf, dass man die Schwingungen erfassen kann. Nach der Erfassung werden sie dann in ein spezielles Gerät umgeleitet, das dann bei der Unterscheidung der negativ krankmachenden Energien und der positiven stärkenden Schwingungen hilft.

Das Bioresonanzgerät wirkt dann nach der Unterteilung in Harmonie und Disharmonie auf den Körper ein und versucht, die negativen Schwingungen zu löschen oder deaktivieren, beziehungsweise wandelt sie in die positiven um, die dann in den Körper zurückgeleitet werden können, wo sie das Immunsystem stärken und dem Körper dabei helfen, sich selbst zu helfen.

Nach einer solchen Therapiesitzung kann der Organismus wieder frei arbeiten und andere Störungen beseitigen, da er sich nicht mehr auf die negativen Schwingungen konzentrieren muss. Der Körper wird quasi gereinigt und die Seele befreit. Vor einer Bioresonanz-Therapie wird ein elektrischer Akkupunktur-Test durchgeführt, bei dem die Widerstände in der Haut gemessen werden. Auf diese Weise kann man verschiedene Belastungen feststellen. Man kann auch überprüfen, welche Medikamente für den Patienten geeignet sind und welche nicht.

Die Anwendungsgebiete der Therapie sind breit gefächert, eingeschworene Fans empfehlen sie bei allen Beschwerden und Krankheiten. Die am häufigsten behandelten Krankheiten sind jedoch:

  • Allergien
  • Atemwegserkrankungen
  • Frauenbeschwerden
  • Schlafstörungen
  • Rheuma
  • Migräne

Ein Bewegungsbad ist eine Therapieart, die aus dem Bereich der Physiotherapie stammt. Ein Bewegungsbad ist so vorteilhaft, weil das Wasser über eine große Auftriebskraft verfügt. Man kann sein eigenes Körpergewicht fast vollständig vergessen, nur noch zehn Prozent davon lasten auf dem Organismus. Vor allem für Übergewichtige kann ein solches Bewegungsbad eine Möglichkeit sein, Sport zu machen, ohne sich dabei überanstrengen zu müssen.

Wegen der Auftriebskraft des Wassers werden die Gelenke und sehnen geschont und so entsteht eine völlig neue Mobilität. Man kann sich ganz agil bewegen, und bei dauerhafter Anwendung der gymnastischen Übungen wird der komplette Bewegungsapparat neu gefördert, ohne dabei überfordert zu werden, was mehr Schaden als Nutzen anrichten würde.

Besonders geeignet ist ein Bewegungsbad für Menschen mit:

  • Sportverletzungen
  • Rheuma
  • Lähmungen
  • Beschwerden in der Bandscheibe

Auch Schäden in Bändern, Muskeln und Nerven und sogar der Gordische Knoten, eine besonders hartnäckige Verspannungs- und Verhärtungsstörung der Muskeln, können durch das Bewegungsbad ganz schonend ausgeheilt werden. Besonders hoch ist der positive Effekt eines solchen Bades in Kombination mit ärztlich verordneten Arzneien und anderen medizinischen Anwendungen.

Vor allem auch Schwangere schwören häufig auf ein Bewegungsbad, da es dem viel belasteten Rücken Erleichterung schenkt. Nach Knochenbrüchen hilft ein Bewegungsbad, die Heilung durch die Bewegungen zu beschleunigen und eventuell abgebaute Muskeln wieder aufzubauen. Ein Bewegungsbad ist das nasse Äquivalent zur Krankengymnastik, es verbessert die Mobilität enorm.

Gleichzeitig zur Gymnastik erhält man auch eine Massage durch den Wasserwiderstand und -druck, den Auftrieb und die Temperatur des Wassers. Allgemein jede Bewegung im Wasser ist ein Fatburner, da man sehr viel mehr Energie verbraucht als an Land, somit ist ein Bewegungsbad auch ein sehr gutes Konditionstraining, das den Kreislauf anregt.

Je nach dem individuellen Geschmack gibt es verschiedene Beauty-Bäder. Die Menschen erhoffen sich, wie der Name schon sagt, von solchen Bädern Schönheit. Schon Königin Kleopatra badete in Eselsmilch und Honig, um ihre Haut zu verwöhnen und besser auszusehen.

Man kann für jedes Bad die Inhaltsstoffe extra festlegen, diese können zum Beispiel Kamille, Lavendel, Rosenöl, Mandelblüten, Molke und auch andere Stoffe sein. Etliche Hotels und Wellness- Einrichtungen bieten sogar Kleopatrabäder an, die zu einer reinen und streichelzarten Haut beitragen. Solche Beauty-Bäder haben die Wirkungsweise einer “Minikur”, bei der Körper und Seele sich entspannen können und die Haut Gelegenheit zur Regeneration findet. Den Stress und die Anstrengungen des täglichen Lebens kann man dabei einfach einmal vergessen.

Zusätzliche Faktoren, die zu einem perfekten Ambiente führen, sind zum Beispiel wechselnde Farben des Wassers und angenehme Temperaturen, auch Kerzenschein schmeichelt der Seele und wirkt entspannend, da sie alles weich zeichnen. Auch der Stoffwechsel des Organismus wird durch die Beauty-Bäder angekurbelt, und Badezusätze wie Salt helfen dem Körper beim Entschlacken und üben eine straffende Wirkung aus. Ein sprudelnder Whirlpool verstärkt noch die Badezusätze.

Man kann in die Badewanne auch einen Rost legen, aus dem dann warme Luft perlen kann. Bei ausgetrockneter Haut, die vor allem im Winter wegen der trockenen Heizungsluft entstehen kann, werden Molkebäder empfohlen. Die Molke pflegt die Haut und macht sie glatt und seidig. Die Blutzirkulation wird ebenfalls angeregt und macht die Haut zusätzlich klar und straff.

Die Beauty-Bäder eignen sich für beide Geschlechter, werden aber häufiger von Frauen genutzt. Wenn man sich einfach einmal verwöhnen möchte und sich Zeit zum Relaxen nehmen will, ohne ständig auf die Uhr schauen zu müssen, sind die Bäder ideal. Auch Benutzer, die einen gewissen Standard bei ihrer Pflege gewohnt sind, werden von den teilweise höchst luxuriösen Schönheitsbädern nicht enttäuscht werden. Doch auch Bäder in günstigeren Preisklassen bieten der Fantasie Raum, um sich treiben zu lassen und verführen die Sinne.

Unter einem Banja versteht man ein russisches Badehaus, genauer genommen eine russische Rauchsauna. Typisch für diese Rauchsauna sind die eigentlich niedrigen Temperaturen von 40 bis 60 Grad Celsius, der spezielle Rauchgeruch sowie der Dampf. Vor allem im Vergleich zu einer “gewöhnlichen” finnischen Sauna mit Temperaturen bis zu 80 Grad ist die russische Banja kühl, die wird aber durch die höhere Luftfeuchtigkeit ausgeglichen. Man tätigt viele Aufgüsse auf Steine, die im traditionellen Holzofen aufbewahrt werden.

In früheren Zeiten wurden die Banjas in Erdhöhlen angelegt, in denen man die heißen Steine im Holzfeuer erhitzte und dann für den Dampf mit Wasser übergossen. Dann hatte man eine sogenannte Badekammer die von Rauch und Ruß, aber auch dichtem Dampf erfüllt war.

Heutzutage werden die Banjas aus Holz gebaut, diese Hütten haben oftmals sogar noch ein weiters Stockwerk. In Russland geht man meistens getrennt in die Sauna, obwohl manchmal auch geschäftliche Treffen in der Banja abgehalten werden.

Bei einem besonders authentischen Besuch in der Banja benutzt man auch Büschel von Birkenzweigen, den sogenannten Wenik, mit denen man sich während des Saunagangs sanft auf Arme und Beine schlägt, um das Schwitzen zu verstärken und die Blutzirkulation anzuregen. Außerdem setzen die Zweige durch das Reiben und Schlagen einen angenehmen Duft frei. Man muss übrigens keine Angst vor Schmerzen haben, da die Blätter an den Zweigen bleiben gelassen werden. Je nach Jahreszeit verwendet man entweder frische Zweige im Sommer oder getrocknete im Winter, die dann vor dem Benutzen eingeweicht werden. Das Wasser, in dem man sie einweichen lässt, kann dann später als Aufguss verwendet werden, es ist dann ein typischer “Wenik-Aufguss”.

In Russland ist es auch oftmals üblich, Wodka oder Bier, also alkoholische Getränke, in den Aufguss zu mischen. Vor allem beim Bier entsteht dabei ein sehr intensiver Geruch, der an leicht an Brot erinnert.

Ein Besuch in einer Banja hat viele gesundheitliche Vorteile wie zum Beispiel die starke Durchblutung der Haut, die dann auch gegen Muskelverspannungen wirkt. Wenn man allerdings unter einer Herz-Kreislauf-Erkrankung leidet, sollte man von einem Banja-Besuch wie auch von allen anderen Dampfbädern Abstand nehmen.


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